FISCHERNETZE

Seit der Geburtsstunde des Unternehmens, 2015, verwendet Margaret and Hermione das Material Econyl. Das Rohmaterial dafür kommt direkt aus dem Meer. Nicht mehr verwendete Fischernetze aus Polyamid, die im Meer herumtreiben und verheerende Umweltauswirkungen verursachen, werden abgefischt und in weiterer Folge zu Garn und schließlich zu Margaret and Hermione’s Bademodestoffen verarbeitet.

Durch dieses Upcycling von Polyamid werden Unmengen an Erdöl gespart, was zu geringeren CO2 Emissionen führt und somit die globale Erwärmung eindämmt.

Der Stoff kann noch mehr: er schmiegt sich wie eine zweite Haut an den Körper und man genießt durch die angenehme Körperlichkeit des Stoffes Halt und fühlt sich dadurch angezogener.
Econyl ist sehr langlebig, hat eine exzellente Dehnbarkeit, bietet besten Schutz vor UV Strahlung und ist so bestens geeignet für die exklusive Bademoden-Linie von Margaret and Hermione. 

RIZINUSÖL

Margaret and Hermione setzt für die neue Sportkollektion als eines der ersten Unternehmen europaweit auf ein neues Material, das zu 100% pflanzlichen Ursprungs ist.

„Ich liebe es, Dinge zu hinterfragen und diese weiterzuentwickeln! Als ich 2015 Margaret and Hermione gegründet hatte, war für mich kompromisslos klar, dass alles was ich mache aus nachhaltigen Materialien gefertigt werden muss, unter fairen Bedingungen produziert, mit entsprechender Entlohnung und einer möglichst kurzen und transparenten Lieferkette. 2021 geht es mir darum diesen Weg weiterzugehen und weiterzudenken. So ergänzt nun ein Material aus Rizinusöl das Sortiment.“

Dank der Rizinuspflanze ist es erstmals gelungen, einen Bio-Polyamid-Stoff zu fertigen, der zu 100% pflanzlichen Ursprungs ist, einen sehr geringen Einfluss auf den Klimawandel hat und gleichzeitig die neuesten technischen Anforderungen erfüllt. Bisher konnten nur Polyamide aus Erdöl diese überzeugende Performance liefern. Das ist dank des neuen Stoffs aus Rizinusöl nun anders: Er ist flexibel, schnell trocknend, leicht und bleibt in Form. Die geruchsneutralisierende Eigenschaft sorgt dafür, dass sich Gerüche nicht so schnell entwickeln und die temperaturregulierende Funktion bewahrt den Körper vor Temperaturschwankungen.

Viel besser kann ein Stoff wohl nicht sein!

DESIGN

Was macht gute Swim- und Sportswear aus?
„Man muss sich darin wohlfühlen und gut bewegen können. Swimwear ist für viele Kund*innen mit negativen Gefühlen verbunden, weil sie sich in ihrem Körper nicht gut fühlen und diesen nicht zeigen wollen. Für mich ist es wichtig, da eine gewisse Leichtigkeit und Selbstverständlichkeit hineinzubringen. Sportswear sollte nicht unbedingt nur zu Sport verpflichten, sondern für viele Lebenslagen gemacht sein. Oft verfällt die Mode in ein gewisses Diktat. Das finde ich schwierig, denn alles was extrem in eine Richtung geht, klammert sehr viel Anderes aus und schränkt den Freiraum des Einzelnen ein. Ich versuche das aufzubrechen.“

Wie muss Swim- und Sportswear designt sein, damit das passieren kann?
„Ich habe viele verschiedene Schnitte für viele unterschiedliche Körper. Gerade Frauen brauchen für das Ober- und Unterteil oft verschiedene Größen. Ich schaue, was den besten Halt gibt und ob die Dinge versteckt werden, die versteckt werden möchten. Die Materialien und die Verarbeitung sollten so sein, dass man das Teil nicht spürt. Es sollte nicht einengen oder einschneiden. Für die Swimwear nutze ich ganz bewusst die doppelte Verarbeitung des Materials und achte darauf, dass sich der Bikini oder Badeanzug wie eine zweite Haut an den Körper schmiegt. Das Material ist dadurch etwas kompakter und dichter als das klassische Bademodenmaterial. Deswegen entsteht ein leichter Shaping-Effekt und man fühlt sich angezogener. Die Sportswear ist einlagig verarbeitet, weil sie höheren Belastungen ausgesetzt ist.”